Arbeitssieg
530 Zuschauer im „schönsten Schuhkarton der Welt“ erlebten in Spenge ein faires und intensives Derby, das bis in die Schlussminuten offen blieb. Der TuS Spenge setzte sich gegen GWD Minden II mit 33:31 durch und legte damit den Grundstein für einen wichtigen Heimerfolg. Bereits der Halbzeitstand von 16:15 unterstrich den ausgeglichenen Spielverlauf. Beide Teams schenkten sich nichts, ohne die Linie der Fairness zu verlassen. Spenge zeigte in den entscheidenden Phasen Nervenstärke und Durchsetzungsvermögen. Bester TuS-Werfer war Vincent Hofmann mit sieben Treffern, für die Gäste traf Eimantas Grimuta ebenfalls siebenmal. Einen besonderen Rahmen erhielt die Partie durch die Rückkehr von Oliver Tesch, der nach vielen Jahren im Trikot des TuS erstmals wieder als Gegner auf der Spenger Platte stand.
1. Halbzeit: Den Anwurf übernahm GWD Minden II und eröffnete die Partie mit dem 0:1 durch Max Hösl. Beim TuS Spenge hatte Trainer Jacobsmeier im Vorfeld umgestellt: Wilhelm und Köster begannen auf den Außenpositionen, Martin übernahm die Deckungsarbeit auf halblinks. Spenge fand gut ins Spiel, Martyn traf vom Kreis zum Ausgleich. Nach zehn Minuten lag der TuS mit 7:5 in Führung, Vincent Hofmann hatte in dieser Phase bereits getroffen. Absetzen konnten sich die Gastgeber jedoch nicht. Minden spielte gut mit, nutzte immer wieder konsequent das Anspiel an den Kreis und kam so zu einfachen Toren. Im TuS-Tor zeigte Mika Brockmeier mehrere starke Paraden und hielt sein Team im Spiel. Nach 22 Minuten gingen die Gäste mit 12:13 in Führung, erneut war Grimutas vom Kreis erfolgreich. Zu diesem Zeitpunkt hatte der TuS bereits Jungmann, Stender und Teuteberg ins Spiel gebracht. Die Wechsel zeigten Wirkung: Spenge gewann wieder mehr Zugriff, drehte die Partie und lag in der 27. Minute mit 15:14 vorne. Den Schlusspunkt einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzte Jonah Jungmann mit dem Treffer zur 16:15-Pausenführung.
Das Heimspiel in der 3. Handball-Liga zwischen dem TuS Spenge und TSV GWD Minden II wurde präsentiert von unserem Premium Sponsor
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2. Halbzeit: Mit Beginn der zweiten Hälfte vollzog der TuS Spenge einen Torwartwechsel: Bastin Rutschmann übernahm zwischen den Pfosten. Doch auch er fand zunächst nur schwer ins Spiel, Spenge bekam weiterhin keinen Zugriff. GWD Minden II verschleppte das Angriffsspiel konsequent, nahm viel Zeit von der Uhr und brachte den TuS damit aus dem Rhythmus. Die Gäste nutzten diese Phase und kamen nach 33 Minuten zum 18:18-Ausgleich. Danach veränderte sich das Bild. Spenge erhöhte die Konsequenz im Abschluss und nutzte seine Chancen deutlich besser. Treffer von Borgmann, der insgesamt eine starke zweite Halbzeit spielte, Breuer und Teutreberg sorgten innerhalb weniger Minuten für die 21:18-Führung (36.). Minden blieb seiner ruhigen Angriffstaktik treu und setzte in der Defensive auf Stabilität, wobei Oliver Tesch versuchte, vor allem die Mitte geschlossen zu halten. In der Folge steigerte sich Rutschmann deutlich und wurde mehr und mehr zum Rückhalt. Der TuS-Keeper parierte nun mehrere wichtige Würfe, darunter auch einen Siebenmeter, und gab seiner Mannschaft spürbar Sicherheit. Diese Phase erwies sich als richtungsweisend für den weiteren Spielverlauf. Neun Minuten vor dem Ende erhöhte Vincent Hofmann unter großem Jubel auf 30:26 und verschaffte dem TuS erstmals ein Polster von vier Toren. Doch Minden gab sich nicht geschlagen und verkürzte 2:30 Minuten vor dem Abpfiff noch einmal auf zwei Treffer. In der Schlussphase übernahm erneut Vincent Hofmann Verantwortung und machte 30 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer den Heimsieg endgültig perfekt.
Der TuS spielte mit: Stender (3/1/1), Siebrasse, Hofmann (7), Rutschmann, Koester (0/1), Teuteberg (4) Breuer (1), Gräfe (4), Wilhelm (3/1/2), Jungmann (5), Kloor, Borgmann (5), Martyn (1), Brokmeier, Schulz
So geht's weiter:
Heimsspiel am Samstag, den 21. Februar 2026 um 19:15 UhrTuS Spenge vs. VfL Fredenbeck
Link zum Livestream
Ausblick: Jetzt ist erstmal Karnevals-Pause. Weiter geht’s dann mit einem Heimspiel am 21.02.2026 um 19:15 Uhr im schönsten Schuhkarton der Welt. Zu Gast ist dann der VfL Fredenbeck. Im Hinspiel hat der der TuS mit 35:32 verloren. Fredenbeck ist aktuell auf den siebten Tabellenplatz. Vorbeikommen und live in der Halle schauen oder den Stream bei sporteurope.tv schauen
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