Last-Second-Sieg! TuS Spenge erobert die Nordfrost-Arena
Vor 951 Zuschauern in der Nordfrost-Arena – darunter auch zahlreiche mitgereiste Fans aus Spenge – feierte der TuS Spenge einen besonderen Auswärtserfolg. Mit 30:31 setzte sich das Team beim Wilhelmshavener HV durch und sicherte sich damit den ersten Sieg überhaupt in der Nordfrost-Arena. Nach einem 17:15-Pausenrückstand drehte der TuS die Partie in der zweiten Halbzeit und entschied das Spiel mit dem Schlusspfiff durch Mathis Borgmann. Erfolgreichster Werfer auf Spenger Seite war Vincent Hofmann mit sieben Treffern, während Wilhelmshavens Duncan Postel mit insgesamt zehn Toren bester Schütze der Partie wurde.
1. Halbzeit: Der TuS Spenge startete mit einer kompakten 6:0-Deckung in die Auswärtspartie. Jonah Jungmann musste zunächst angeschlagen auf der Bank Platz nehmen. Die Hausherren gingen mit 1:0 in Führung, ehe Mats Köster per Siebenmeter zum 1:1 ausglich. Doch der WHV war in Anfangsphase die bessere Mannschaft und setzte sich schnell ab. Nach sechs Minuten lag der WHV bereits mit 6:3 vorne. Vor allem die Anspiele an den Kreis bekam die Spenger Defensive zunächst nicht in den Griff – Duncan Postel nutzte die Räume konsequent und kam bis zur Pause auf sechs Treffer. Doch der TuS fand zunehmend besser ins Spiel. In der 14. Minute verkürzte Vincent Hofmann auf 9:8, ehe Wilhelmshaven mit einem Doppelschlag wieder auf 11:8 stellte. TuS-Trainer Rafael Jacobsmeier reagierte mit einer Auszeit – und brachte mit einer offensiveren 3:3-Deckung neuen Zugriff ins Spiel. Die Umstellung zeigte Wirkung: Spenge agierte deutlich aggressiver, zwang den WHV zu Fehlern und kam über Mathis Borgmann, der dreimal in Serie traf, auf 12:11 heran. Auch Bastian Rutschmann setzte ein wichtiges Zeichen und parierte einen Siebenmeter. Der Ausgleich lag in der Luft, doch im folgenden Angriff blieb der TuS ohne Torerfolg. Ab der 20. Minute folgte die nächste taktische Anpassung: Jacobsmeier stellte die Defensive auf eine 5:1-Variante um, in der Marvin Stender den offensiven Part übernahm. Dennoch gelang es Wilhelmshaven, sich in der 24. Minute wieder auf vier Tore abzusetzen (16:12). Spenge zeigte jedoch Moral: Vincent Hofmann verkürzte mit zwei schnellen Treffern, während Rutschmann einen weiteren Siebenmeter entschärfte. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte schließlich Mateusz Martyn vom Kreis. Mit 17:15 ging es in die Pause – nach schwierigem Start hatte sich der TuS zurückgekämpft und die Partie wieder offen gestaltet.
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2. Halbzeit: Der TuS Spenge kam hellwach aus der Kabine. Die 5:1-Deckung griff sofort, setzte den Wilhelmshavener HV massiv unter Druck und sorgte für Ballgewinne sowie einfache Tore. Innerhalb weniger Minuten stellte der TuS auf 17:17. Kurz darauf musste Marvin Stender für zwei Minuten auf die Bank, doch der WHV konnte die Überzahl nicht nutzen – ein erster Knackpunkt für den TuS. In der 35. Minute war es dann soweit: Bjarne Schulz erzielte mit dem 17:18 die erste Führung für den TuS im gesamten Spiel. Spenge war nun voll im Spiel – getragen von einer stabilen Defensive und konsequentem Tempospiel baute das Team den Vorsprung weiter aus. Moritz Wilhelm erhöhte in der 40. Minute auf 17:23 – der Höhepunkt eines beeindruckenden 8:0-Laufs, mit dem der TuS direkt nach der Pause die Partie gedreht hatte. Doch Wilhelmshaven gab sich nicht geschlagen. Mit viel Kampfgeist arbeiteten sich die Hausherren zurück in die Partie. Zwischen der 40. und 49. Minute gelang dem WHV ein 6:1-Lauf – plötzlich stand es nur noch 23:24. Der TuS blieb in dieser Phase ganze neun Minuten ohne eigenen Treffer. Die Erlösung kam schließlich durch Marvin Stender, der zum 23:25 in der 50. Minute traf und seinem Team wieder Stabilität gab. In der Schlussphase kehrte dann auch Jonah Jungmann aufs Feld – und setzte direkt ein wichtiges Zeichen. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte er das wichtige 25:28. Doch die Partie blieb dramatisch. Wilhelmshaven verkürzte in der 58. Minute auf 29:30, ehe nach einer Auszeit des WHV (59:07) sogar der Ausgleich zum 30:30 fiel – trotz einer starken Parade von Bastian Rutschmann landete der Ball erneut beim WHV und wurde verwertet. Doch Spenge behielt die Nerven. 27 Sekunden vor Schluss nahm Trainer Rafael Jacobsmeier die letzte Auszeit. Nach dem Anwurf lief der Ball über Jonah Jungmann zu Mathis Borgmann – und der traf eiskalt zum entscheidenden Treffer.
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Der TuS spielte mit: Der TuS spielte mit: Stender (5), Siebrasse, Raschkowski, Hofmann (7), Rutschmann, Koester (2/2/3), Teuteberg (3) Breuer, Brinkmeier (4), Wilhelm (1), Jungmann (1), Kloor, Borgmann (6), Martyn (3), Brokmeier, Schulz (3)
So geht's weiter: Auswärtsspiel am Samstag, den 28. März 2026 um 19:00 Uhr, in der Hinni-Schwenker-Halle (Bremen)
ATSV Habenhausen vs. TuS Spenge
Link zum Livestream
Ausblick: Auch das kommende Spiel bestreitet der TuS erneut auswärts. Diesmal führt die Reise nach Bremen zum ATSV Habenhausen. Im Hinspiel konnte unsere Mannschaft einen klaren Erfolg feiern und gewann deutlich mit 41:26. Der ATSV Habenhausen steht derzeit mit 3:43 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Damit trifft der Tabellenvierte auf das Schlusslicht – auf dem Papier also eine eindeutige Ausgangslage. Das Spiel wird live im Stream auf sporteurope.tv übertragen.
Bilder vom Spiel: Wilhelmshavener HV vs. TuS Spenge



























































































